The Nozez

Eine mazedonische Klassik-Jazzmaster-Klarinette trifft ein französisches Opernhaus-Horn in den Strassen von Zürich. Zusammen locken sie einen Schauspieler an, der so tut, als ob er Gitarre spielen könnte. Zum Glück war schönes Wetter und so nahm das Schicksal seinen Lauf. The Nozez spielen aus Freude an Melodien, Rhythmen, Geschichten und Tanz. “Für eine Hand voll Münz und eine Flasche Wein spielen wir in Bars, auf Hochzeiten, in Edelclubs und ums Feuer: überall wo Menschen Musik brauchen”, sagt die Band. Oder sie rufen durch die Strassen von Europa und spielen im Morgengrauen den letzten Tango für die Tänzer der verschwundenen Nacht. Musikalisch gehen The Nozez immer der Nase nach: Wem eine Melodie oder eine Geschichte gefällt, bringt sie zur Probe mit und sie basteln daraus ein Lied. Tome Iliev bringt viel mit aus Mazedonien, Tarek Beswik mag Brasilien und französische Chansons, Tobias Bienz hängt an Mani Matter und Paolo Conte. Doch je länger je mehr mischt sich das alles und die brasilianische Melodie muss im Balkantakt hüpfen, oder sie schreiben gleich alles von alleine und aus sich heraus. Und Adrian Böckli – ja, der hat einfach dann Freude, wenns gut ist.

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